Niedersachsen: Kritik am neuen Prostituiertenschutzgesetz

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Prostituiertenschutzgesetz tritt  am 1. Juli in Kraft

Hannover (regio-newsticker)   Durch das neue Prostituiertenschutzgesetz, das am 1. Juli in Kraft tritt, sollen Prostituierte künftig besser gegen Gewalt und Ausbeutung geschützt werden.

Laut neuem Gesetz muss sich jede Prostituierte künftig beim Landkreis oder der Stadt persönlich anmelden. Sexarbeiterinnen müssen sich außerdem gesundheitlich beraten lassen und einen besonderen Ausweis bei sich führen. Die niedersächsischen Kommunen fragen sich allerdings, wie das in der Praxis kontrolliert werden soll.
Sollten Behördenmitarbeiter Bordelle und Lovemobile kontrollieren müssen, sei das kaum zu schaffen, so Heiger Scholz, Hauptgeschäftsführer des niedersächsischen Städtetags. Die Kommunen befürchten auch, dass sie auf den Kosten sitzen bleiben - zwar dürfen sie für die Beratung von den Prostituierten Gebühren verlangen, es sei aber fraglich, ob diese Einnahmen ausreichen.

Bild: Günter Havlena  / pixelio.de

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