Trotz Ramadan: Schweinefleisch auf Erfurter Moschee-Baugrundstück

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Tierkadaver auf Baugrundstück für Moschee in Erfurt

Erfurt (regio-newsticker)   Unbekannte haben auf dem Grundstück in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt, auf dem die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde eine Moschee bauen will, neun Holzspieße mit Tierkadavern in die Erde gesteckt.

Auf den bis zu 1,5 Meter hohen Stangen seien unter anderem ein halber Schweinekopf, Schweinepfoten und Innereien angebracht worden, teilte die Polizei am Montag in Erfurt mit. Der Verzehr von Schweinefleisch ist Moslems verboten. Auch auf den derzeitigen Ramadan, die muslimische Fastenzeit, wurde keine Rücksicht genommen.Der Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Seit längerer Zeit gab es bereits Proteste gegen den Moschree-Neubau.Moschee-Gegner hatten auf einem Nachbargrundstück große Holzkreuze errichtet. Der AfD-Politiker Björn Höcke soll im vergangenen Jahr den geplanten Bau des Gotteshauses als "Teil eines langfristigen Landnahmeprojekts" bezeichnet haben.

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