CIA bestätigt:Trumps Russen-Connection im Wahlkampf

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Der frühere CIA-Chef John O. Brennan bestätigte jetzt Hinweise auf Kontakte zwischen dem Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump und russischen Regierungsstellen während des US-Wahlkampfes 2016.

In öffentlicher Sitzung des Geheimdienstausschusses des Abgeordnetenhauses am Dienstag in Washington sagte Brennan:"Ich habe Informationen und Geheimdiensterkenntnisse gesehen, die auf Kontakte zwischen russischen Regierungsstellen und Personen hinweisen, die im Trump-Wahlkampf involviert waren".

Die Frage, ob Trump persönlich Kontakte zu russischen Regierungsstellen gehabt habe, beantwortete Brennan mit: "Darüber kann ich in öffentlicher Sitzung nicht reden." Er wisse nicht, ob die Kontakte tatsächlich zu einer Zusammenarbeit geführt hätten. Die Informationen boten jedoch für die CIA eine ausreichende Basis, um genauer hinzusehen. Die geheimdienstlich erlangten Informationen seien an die Bundespolizei FBI als zuständige Ermittlungsbehörde weitergereicht worden.

Brennan erklärte weiter, Russland versuche seit geraumer Zeit, Einfluss auf US-Wahlen zu nehmen, disee Bemühungen Moskaus gingen weiter. "Die Bedrohung durch russische Geheimdienste ist eine ernste Bedrohung", sagte er. Er vermute, dass Russland seine Strategie ständig anpasse.

Nach einem Bericht der Zeitung "Washington Post" bat Trump zwei hochrangige Geheimdienstchefs, ihn öffentlich von Vorwürfen der Russland-Verstrickung freizusprechen.

Sowohl der Chef der National Security Agency (NSA), Michael Rogers, als auch der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats hätten die Bitten zurückgewiesen, berichtete die "Washington Post" am Montag unter Berufung auf ehemalige und aktive Regierungsmitarbeiter. Ähnliches berichtete CNN.

Der frühere FBI-Chef James Comey hatte am 20. März bestätigt, dass das FBI zu möglichen Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung ermittelt. Trump hatte die Aufnahme der Untersuchungen verurteilt. Er entließ Comey am 9. Mai . Derzeit beschäftigt sich mit Comeys Amtsvorgänger Robert Mueller ein Sonderermittler mit der Angelegenheit.

Comey sagt vorerst nicht vor dem Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses aus. Vor einer öffentlichen Aussage wolle der entlassene FBI-Chef mit Sonderermittler Mueller, sprechen, schrieb der Vorsitzende des Ausschusses, der republikanische Abgeordnete Jason Chaffetz, am Montag auf Twitter. Das habe Comey ihm gesagt. Eine für Mittwoch geplante Sitzung mit dem Titel "Aufsicht über die Unabhängigkeit des FBI" sei deshalb verschoben worden - auf wann, sagte Chaffetz nicht.

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